Die EU könnte künftig auf große Sanktionspakete gegen Russland verzichten und stattdessen Maßnahmen einzeln oder in kleinen thematischen Paketen beschließen. Das erfuhr die britische Wirtschaftszeitung Financial Times von namentlich nicht genannten europäischen Beamten. Die Idee gewinnt demnach in der EU-Kommission und unter den am stärksten pro-ukrainischen Mitgliedstaaten an Zustimmung. Kleinere Vorlagen sollen die Angriffsfläche für nationale Vetos verringern und die Verabschiedung von Finanzsanktionen beschleunigen. Beim 21. Paket, das vergangene Woche verabschiedet wurde, hatten Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich, Portugal und zuletzt vor allem Griechenland Einwände erhoben. / RBC (RU)