Bericht: LNG-Lockerung wegen China

Die EU hat ihr 21. Sanktionspaket abgeschwächt, weil chinesische Investoren die griechischen Flüssiggastanker mitfinanziert haben. Das schreibt die in Hongkong erscheinende Zeitung South China Morning Post unter Berufung auf einen hochrangigen EU-Beamten. Die Schiffe wurden über langfristige Kredite chinesischer Investoren gekauft, die zugleich Anteile an den Reedereien halten. Fielen die Einnahmen aus dem Transport von russischem Flüssiggas (LNG) weg, könnten die Griechen die Kredite nicht mehr bedienen und müssten die Schiffe an die chinesischen Investoren abgeben, so die Erklärung. Deshalb dürfen EU-Reeder russisches Flüssiggas noch ein Jahr lang in Drittstaaten transportieren. Der Fall zeige, wie stark China inzwischen die Schifffahrtsfinanzierung und damit weite Teile der Weltwirtschaft präge, konstatieren die Brüsseler Beamten. / SCMP (EN)

28.07.2026

Vorheriger Beitrag

Ausnahme für Zobelfelle

Nächster Beitrag

Verzicht auf Sanktionspakete im Gespräch

Unser Telegram-Kanal

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem Telegram-Kanal

Возврат к списку