Importverbot für Bücher und Spielzeug

In Lettland ist am 1. September ein Einfuhrverbot für Bücher, Kleidung und Spielzeug aus Russland und Belarus in Kraft getreten. Der Beschluss wurde am 25. August vom Ministerkabinett des Landes verabschiedet. Dies teilte die Pressestelle der Regierung mit. Von den Beschränkungen betroffen sind gedruckte Bücher, Zeitungen, Druckerzeugnisse, Kleidung, Textilien, Schuhe, Kopfbedeckungen, Spielzeug, Spiele und Sportartikel. Das Verbot gilt sowohl für den direkten Import als auch für die Einfuhr von Produkten russischer und weißrussischer Herkunft über Drittländer.

Mit den Beschränkungen will die Regierung das Land vor russischer Propaganda schützen und die Exporteinnahmen von Russland und Belarus verringern. Nach Angaben der Regierung ist das Volumen der lettischen Importe aus Russland und Belarus seit 2022 um 91% zurückgegangen: von 2,13 Mrd. auf 193 Mio. Euro im Jahr 2025. / Lettische Regierung (LET), Kommersant (RU)

02.09.2026

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