London verschärft Maßnahmen gegen Sanktionsumgehung

Großbritannien hat die Maßnahmen gegen die Umgehung von Russland-Sanktionen verschärft. Dies teilte die britische Regierung mit. Die britischen Behörden beabsichtigen, die Strafen für Verstöße gegen die Sanktionen zu verschärfen: Die Höchststrafe, die das Amt für die Durchsetzung finanzieller Sanktionen (OFSI) verhängen kann, wird von 50% auf 100% des Betrages des Verstoßes erhöht.

Finanzstaatssekretär John Healy forderte die Verbündeten auf, die internationale Zusammenarbeit zu verstärken, um die Umgehung von Sanktionen aufzudecken und mit Russland verbundene Finanznetzwerke zu kappen. Die Regierung und die Nationale Kriminalitätsbekämpfungsbehörde (NCA) haben erstmals eine landesweite Warnung an die Unternehmen bezüglich der Aktivitäten des russischen internationalen Zahlungsnetzwerks A7 herausgegeben, heißt es in der Mitteilung. A7 wickelt nach eigenen Angaben Zahlungen in allen Ländern der Welt ab. / Britische Regierung (EN), RBC (RU)

02.09.2026

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