EU plant großes Sanktionspaket

Das nächste Sanktionspaket der EU gegen Russland könnte Maßnahmen gegen 1600 Personen und Unternehmen umfassen, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Zuvor hatte die US-Zeitung Politico von geplanten Sanktionen gegen je 800 Personen und Unternehmen berichtet. Das im Juli verabschiedete 21. Paket sanktionierte 48 Personen und 170 Unternehmen. Nach Informationen von Politico soll das dann 22. Paket Mitte Oktober beschlossen werden.

Zudem erwägen die EU-Mitglieder laut Kallas weitergehende Sanktionen als Reaktion auf den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig, für den die Bundesregierung Russland verantwortlich macht. Russland bestreitet eine Beteiligung an dem Vorfall. Im Gespräch stehen insbesondere weitere Visabeschränkungen. Sollte eine russische Beteiligung an dem Drohnenvorfall bewiesen werden, dürfte der Widerstand einiger Länder gegen die Visaverschärfung schwinden, sagte Kallas. Beim informellen Treffen der EU-Außenminister am Dienstag und Mittwoch in Irland gab es jedoch laut Politico keine Einigung auf konkrete Maßnahmen. / RBC 1, 2 (RU)

03.09.2026

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