Geplatzter Auchan-Deal

Der französische Konzern Auchan wollte im Sommer dieses Jahres seine russische Tochtergesellschaft Auchan OOO an die Investmentgesellschaft Kama Capital verkaufen. Dies berichtet die Zeitung Izvestia unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Quellen. Ein Immobilienberater und ein Topmanager einer großen Einzelhandelskette seien ebenfalls über die Verhandlungen informiert gewesen, schreibt die Zeitung.

Dem Bericht zufolge hatten die Parteien Anfang September Dokumente bei der zuständigen Regierungskommission eingereicht, um eine Genehmigung für die Transaktion zu erhalten. Diese wurde jedoch nicht erteilt. Nachdem das russische Tochterunternehmen von Auchan unter vorübergehende Verwaltung gestellt worden sei, scheiterte der Deal, verriet eine der Quellen gegenüber der Zeitung. Vertreter von Kama Capital und Auchan lehnten eine Stellungnahme ab.

Zum 31. August dieses Jahres betrieb Auchan Retail Russia 92 Hypermärkte der Marken Auchan und Auchan City sowie 137 Auchan-Supermärkte. Laut dem Beratungsunternehmen Infoline ist der Umsatz des Unternehmens im ersten Halbjahr 2026 um 2,5% auf 127 Mrd. Rubel (ca. 1,3 Mrd. Euro) gesunken. / Izvestia, Forbes (beide RU)

25.09.2026

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