Die Kryptobörse Bitget zieht sich aus Russland, Belarus und Kasachstan sowie mehreren weiteren Ländern zurück. Die betroffenen Staaten stehen inzwischen auf einer Liste ausgeschlossener Märkte, wie aus den aktualisierten Nutzungsbedingungen der Plattform hervorgeht. Seit dem Morgen des 18. Oktober können Kunden aus diesen Ländern laut der Nachrichtenagentur Interfax keine neuen Transaktionen mehr durchführen, Handelsaufträge erteilen oder weitere Produkte der Plattform abonnieren. Bestehende Positionen müssen bis zum 21. Oktober um 10 Uhr Moskauer Zeit geschlossen und Kryptowährungen abgehoben werden. Andernfalls will Bitget offene Positionen automatisch schließen und den Kontozugang einschränken. Über das soziale Netzwerk X kündigte das Unternehmen an, betroffene Kunden über die nächsten Schritte zu informieren. Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der Russland die Regeln für den Kryptohandel verschärft. Nach Angaben der russischen Zentralbank sollen direkte Kryptowährungsgeschäfte zwischen Privatpersonen (P2P) ab dem 1. Juli 2027 verboten sein. Solche Transaktionen sollen künftig nur noch über dafür zugelassene Vermittler abgewickelt werden dürfen. / Bitget (EN), Forbes (RU)