Russland hat in der vergangenen Woche weitere Europäer mit Einreiseverboten belegt. Damit reagierte es auf das 21. Sanktionspaket der EU vom Ende Juli. „Als Reaktion auf die rechtswidrigen Entscheidungen der EU“ habe Russland die Schwarze Liste nun „erheblich erweitert“, bestätigte das russische Außenministerium am Freitag. Betroffen seien „Vertreter von europäischen Institutionen und Staaten“, die aus Moskauer Sicht an Entscheidungen über Militärhilfe für die Ukraine oder die Verhängung antirussischer Sanktionen beteiligt sind, die russische Schifffahrt behindern oder sich für eine Beschlagnahme russischen Staatsvermögens einsetzen.
Auf die Liste wurden u.a. europäische „Aktivisten der Zivilgesellschaft und Vertreter der akademischen Gemeinschaft“ sowie Mitglieder nationaler Parlamente und Abgeordnete des Europäischen Parlaments gesetzt, so das Außenministerium. Sollte die EU weitere Sanktionen beschließen, werde Moskau angemessen darauf reagieren, hieß es. / Russ. Außenministerium, BFM (beide RU)
Vergeltung für 21. Paket
21.09.2026
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