EU-Sanktionen und Ukraine-Kredit fix

Die EU-Mitglieder haben sich gestern auf das 20. Sanktionspaket gegen Russland geeinigt, das ursprünglich zum 24. Februar 2026 beschlossen werden sollte. Zugleich gab die EU den Kredit in Höhe von 90 Mrd. Euro an die Ukraine frei, auf den sich EU-Länder bereits im vergangenen Dezember verständigt hatten. Zuvor hatte Ungarn sein Veto gegen die neuen Sanktionen und den Kredit zurückgenommen.

Ungarn und die Slowakei warfen der Ukraine vor, den Transit von russischem Erdöl über die Druschba-Pipeline zu blockieren. Kiew erklärte die Unterbrechung mit Schäden durch russische Angriffe. Am Dienstag gab die Ukraine die Reparatur der Pipeline bekannt. Seit gestern leitet Belarus nach eigenen Angaben wieder russisches Öl in Richtung Ukraine weiter.

Das 20. Sanktionspaket sieht u. a. ein Verbot jeglicher Dienstleistungen für russische Öltransporte per Schiff vor. Wie die Nachrichtenagentur aus Diplomatenkreisen erfuhr, soll die Maßnahme jedoch erst in Kraft treten, nachdem sie mit der G7 koordiniert wurde, also außerhalb der EU mit den USA, Kanada, Großbritannien und Japan. / CNNReuters (beide EN), Kommersant (RU), Tagesschau


Ausführlichere Informationen zum Inhalt des 20. EU-Sanktionspakets finden Sie im Bereich "Kammer hilft" .

23.04.2026

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