Bericht: Neues Sanktionspaket im Gespräch

Erst in der vergangenen Woche hat die Europäische Union ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland beschlossen und schon soll sie weitere Maßnahmen planen. Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg von Insidern erfuhr, gibt es in Brüssel inzwischen Überlegungen, im Rahmen einer neuen Sanktionsrunde eine Rekordzahl von mehr als 1.600 Unternehmen mit Sanktionen zu belegen. Betroffen wären Firmen, die zusammen über 20 Mrd. US-Dollar im Jahr umsetzen und mehr als 265.000 Mitarbeiter beschäftigen, so der Bericht. Brüssel verdächtige sie, Russlands Waffengang in der Ukraine zu unterstützen. Der neue Vorschlag soll in den nächsten Wochen vorgelegt werden. Ziel sei es, ihn beim Außenministertreffen im Oktober zu verabschieden.

Nachdem beim 21. Paket zahlreiche Länder wie Griechenland, Frankreich, Italien oder Deutschland Einwände erhoben haben, zieht die EU Insidern zufolge in Erwägung, künftig auf große Maßnahmenbündel zu verzichten und stattdessen Sanktionen einzeln zu beschließen (wir berichteten gestern im Morgentelegramm). / Bloomberg (EN), TASS (RU)

29.07.2026

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