Wildberries erwägt Hilfspaket für Händler

Der russische Online-Händler Wildberries hat mit der russischen Regierung ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung von Unternehmern erörtert, die durch Drohnenangriffe auf die Logistikanlagen des Unternehmens beschädigt wurden. Dies erklärte die Gründerin des Marktplatzes und Leiterin des fusionierten Unternehmens Wildberries und Russ (RWB), Tatjana Kim. „Wirtschaft und Staat müssen gemeinsam handeln“, sagte Kim. Sie wies darauf hin, dass Vizepremier Alexander Nowak das Wirtschaftsministerium, das Finanzministerium und die Föderale Steuerbehörde beauftragt habe, gemeinsam mit der Zentralbank und Unternehmerverbänden Unterstützungsmaßnahmen auszuarbeiten. Die Entwürfe des erforderlichen Rechtsakte sollen der Regierung bis zum 10. August vorgelegt werden.

Zu den Hauptzielen gehören die Wiederherstellung der Logistikketten, die Unterstützung von Lieferanten und Herstellern bei der Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit sowie die Verbesserung der Stabilität der Lieferungen und Lagerbestände. Seit dem 18. Juli wurden neun Lagerhäuser von Wildberries von ukrainischen Drohnen angegriffen. Analysten von Data Insight schätzen den Gesamtschaden auf 350 Mrd. Rubel (ca. 4 Mrd. Euro), wobei der größte Teil davon auf die Verkäufer entfällt, deren Waren in den betroffenen Lagern verbrannt sind. / BFM (RU)

03.08.2026

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