Starker Rubel teuer für Haushalt

Der starke Rubel belastet Exporteure und den russischen Staatshaushalt, schreibt die Tageszeitung Izvestia. Für den Staat bedeutet ein höherer Rubelkurs sinkende Öl- und Gaseinnahmen, die in Dollar abgerechnet werden. Vom Blatt befragte Experten schätzen die Mindereinnahmen auf 100 bis 150 Mrd. Rubel (1,2 bis 1,8 Mrd. Euro) pro Rubel Abweichung vom Dollarkurs, der dem Haushalt zugrunde liegt.

Ursprünglich rechnete das Wirtschaftsministerium mit einem Kurs von 92,2 Rubel pro Dollar. Vor Kurzem hat es seine Prognose auf 81,5 Rubel pro Dollar korrigiert. Der aktuelle Kurs liegt bei rund 71 Rubel pro Dollar. Mit diesem Niveau beliefen sich die Mindereinnahmen auf rund 1-1,5 Bio. Rubel (12-18 Mrd. Euro) pro Monat, wenn man die Schätzung der Experten auf die korrigierte Kursprognose bezieht und die Summen hochrechnet. Bezieht man die Schätzung auf den ursprünglichen Budgetkurs, wären die Verluste mehr als doppelt so hoch. Izvestia stellt eine solche Rechnung nicht an. / Izvestia (RU)

21.05.2026

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