Die EU hat im März Düngemittel im Wert von 50,7 Mio. Euro aus Russland importiert, 66% mehr als im Februar. Das berichtet die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Daten von Eurostat. Die Käufe von Kalidünger legten um 44% auf 30,2 Mio. Euro zu, den höchsten Monatswert seit Januar 2022. Die Importe von Stickstoffdünger legten um rund 160% auf 10,5 Mio. Euro zu, bei Mischdünger gab es hingegen einen Rückgang um 7% auf 9,9 Mio. Euro. Zu den importierten Mengen macht der Bericht keine Angaben. Vergangene Woche berichteten russische Medien über einen starken Anstieg der Exportpreise für russischen Dünger. So soll sich Stickstoffdünger seit Beginn des Irankriegs bis April um das 1,8-Fache verteuert haben (wir berichteten im Morgentelegramm vom vergangenen Donnerstag). / Gazeta.ru (EN)