Preissprünge bei russischer Software

Russische Software ist im ersten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 10% bis 20% teurer geworden, berichtet die Wirtschaftszeitung Kommersant unter Verweis auf IT-Unternehmen. In bestimmten Segmenten wie Nischen-, Sicherheits- oder Infrastruktursoftware lagen die Preissteigerungen sogar bei 30%. Komplexere und stark nachgefragte Programme verteuerten sich um 15% bis 25%, während bei der Basissoftware wie Betriebssystemen die Preisanstiege mit 10% bis 15% moderater ausfielen.

Die Marktteilnehmer erklären die Preissteigerungen mit der allgemeinen Inflation und dem immer noch hohen russischen Leitzins von 15%. Als Preistreiber gelten auch die jüngsten Steuererhöhungen und die steigende Nachfrage nach russischer Software. Zum Teuerungstrend trage auch bei, dass die Löhne der Entwickler stark gewachsen seien und es in einzelnen Marktnischen kaum Konkurrenz gebe, konstatieren Branchenvertreter. Vor diesem Hintergrund macht sich eine weitere Tendenz bemerkbar: Kunden verschärfen ihre Anforderungen und reduzieren die Budgets. / KommersantForbes (beide RU)

11.04.2026

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