Im August sind die durchschnittlich verlangten Mieten in den russischen Millionenstädten zum ersten Mal seit 2020 gesunken, berichtet die Immobilienplattform CIAN. Die Angebotspreise für Einzimmerwohnungen lagen 3% unter dem Vorjahreswert, Wohnungen mit zwei Zimmern verbilligten sich um 6%. Zudem steigen auch die Preisnachlässe, die Vermieter gegenüber der ausgeschriebenen Miete gewähren, ermittelte der Vermittlungsdienst für langfristige Mieten des Internetkonzerns Yandex, Yandex Arenda. Demnach lag der durchschnittliche Rabatt in den ersten acht Monaten 2026 bei 10,6%, nach 9% im Vorjahreszeitraum. Die Yandex-Analysten erklären die sinkenden Mieten mit einem steigenden Wohnungsangebot. Im September seien in den Millionenstädten 56.400 Wohnungen zur Miete angeboten worden, 27% mehr als im Vorjahresmonat. / Kommersant (RU)