Mehr Insolvenzen bei Bauunternehmen

Die Zahl der Insolvenzverfahren von Bauunternehmen in Russland ist 2026 von 1.089 im Juni auf 1.454 Anfang September gestiegen, ein Anstieg von über 30%. Dies berichtet die Zeitung Izvestia unter Berufung auf eine Studie des Analyseunternehmens Kontur.Fokus. Betroffen sind vorwiegend regionale Bauträger. Zu den insolventen Unternehmen zählen unter anderem das Bauunternehmen Ak Bars (Kasan), die Bauträger Wysota (Tscheljabinsk) und Salair (Surgut) sowie Swesda-2013 (Perm) und Awangardstroj (Nowosibirsk).

Maxim Fedortschenko, Präsident des Verbandes der Bauunternehmen der Region Nowosibirsk, erklärte den Rückgang des Bauvolumens mit einem Investitionsrückgang um bis zu 10%, einem Rückgang im öffentlichen Baugewerbe und einer sinkenden Nachfrage nach Wohnraum. Er geht davon aus, dass sich die Situation ohne eine deutliche Senkung des Leitzinses kaum verbessern wird. Dmitrij Chalin, geschäftsführender Gesellschafter von „Intermark Stadtimmobilien“, hält die steigende Zahl der Insolvenzen angesichts ihres Anteils an der Gesamtzahl der Bauunternehmen für noch nicht kritisch. Er handle sich dabei um eine „Bereinigung des Marktes von schwachen, unterfinanzierten Akteuren“ handelt. / Izvestia, Forbes (beide RU)

28.09.2026

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