Der französische Energiekonzern Framatome darf in seiner Brennelementefabrik in Lingen Brennelemente russischen Typs für Kernkraftwerke in Osteuropa herstellen und dabei mit dem Staatskonzern Rosatom zusammenarbeiten. Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Grüne) genehmigte eine entsprechende Erweiterung der Fabrik, nachdem mehrere Sicherheitsbehörden des Bundes das Vorhaben geprüft und das Risiko als „überschaubar“ eingestuft hatten, wie die Bild-Zeitung schreibt. Damit habe das Land Niedersachsen keine rechtliche Grundlage, die Genehmigung zu verweigern.
Die Zusammenarbeit mit Russland ist jedoch an Auflagen gebunden. So dürfen Mitarbeiter von Rosatom nur unter behördlicher Aufsicht das Firmengelände betreten. Zudem müssen die lizenzierten Maschinen und das uranhaltige Material aus Russland sicherheitstechnisch überprüft werden. / Zeit, Bild