EU schlägt neue Sanktionen vor

Die EU-Kommission hat Vorschläge für das 21. Sanktionspaket gegen Russland vorgelegt, das laut Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den Energiesektor, Finanzdienstleistungen, den Kryptohandel und erstmals auch die Fischerei betreffen könnte. Im Rahmen der neuen Sanktionsrunde schlägt die Kommission ein Verbot von Transaktionen mit 31 russischen Banken und elf Kryptoplattformen vor. In die Sanktionsliste sollen außerdem 20 Banken, Kryptounternehmen sowie Finanzplattformen in Drittländern aufgenommen werden, die die Umgehung europäischer Sanktionen ermöglichen.

Darüber hinaus wird die Europäische Union die Beschränkungen für Russlands Schattenflotte ausweiten, wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ankündigte. Die Sanktionsliste wird 30 Schiffe zusätzlich zu den bereits sanktionierten 632 Schiffen enthalten. Die Präsidentin der Europäischen Kommission schlug vor, die bisherige Preisobergrenze für russisches Öl (44,10 US-Dollar pro Barrel) bis Januar 2027 beizubehalten. Das neue Sanktionspaket sei das umfangreichste der vergangenen zwei Jahre, erklärte EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Insgesamt umfasse die Liste mehr als 170 Punkte, fügte sie hinzu. / Euractiv (EN), Kommersant 1, 2, 3, Vedomosti (alle RU)

10.06.2026

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