Unicredit behält in Moskau ein Büro

Die UniCredit Bank, die russische Tochtergesellschaft der italienischen UniCredit-Gruppe, schließt ihre Filiale „Kasatschij“ in Moskau am 15. Juni. Dies teilte ein Sprecher des Kreditinstituts mit. Damit bleibt der Bank nur noch eine vollwertige Filiale in Moskau an der Pretschistenskaja Nabereshnaja 9. Zuvor hatte die Bank bereits alle 13 Regionalfilialen (in St. Petersburg, Wolgograd, Jekaterinburg, Woronesch, Perm, Krasnodar, Nischni Nowgorod, Nowosibirsk, Rostow am Don, Samara, Stawropol, Ufa und Tscheljabinsk) auf Online-Banking umgestellt, wie auf der Website des Kreditinstituts zu lesen ist. UniCredit reduziert ihr Geschäft in Russland unter dem Druck der Europäischen Zentralbank. Seit dem vergangenen Jahr nimmt die UniCredit Bank keine neuen Firmenkunden mehr an und empfiehlt ihren Premiumkunden, zu anderen Banken mit ausländischem Kapital zu wechseln. Im Mai kündigte der Konzern Pläne zur Aufteilung seines Russlandgeschäfts an: Der Zahlungsverkehr soll unter der Kontrolle von UniCredit verbleiben, während der Rest an einen privaten Investor aus den Vereinigten Arabischen Emiraten verkauft wird. Die Transaktion soll in der ersten Hälfte 2027 abgeschlossen werden. / Unicredit, Frank Media (beide RU)

16.06.2026

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