Der Gesamtwert der Marken von Online-Diensten stieg im Jahr 2025 gegenüber 2024 um 525 Mrd. Rubel (5,25 Mrd. Euro) bzw. 25%. Dies ergibt sich aus einer von der Wirtschaftszeitung RBC veröffentlichten Studie der Markenagentur BrandLab. Gleichzeitig sank der Markenwert von Öl- und Gasunternehmen um 1,12 Bio. Rubel (11,2 Mrd. Euro) bzw. rund 27%. Der Markenwert anderer Branchen blieb unverändert. Bankenmarken verzeichneten einen Rückgang von 200 Mrd. Rubel (2 Mrd. Euro) auf 3,7 Bio. Rubel (37 Mrd. Euro).
Die Sberbank bleibt mit einem Markenwertzuwachs von 4,5% auf 2,35 Bio. Rubel (23,5 Mrd. Euro) klarer Marktführer. Gazprom belegt mit 1,7 Bio. Rubel (17 Mrd. Euro) den zweiten Platz, was einem Rückgang von 6,3% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Markenwert von Yandex stieg um 30% auf 915 Mrd. Rubel (9,15 Mrd. Euro), wodurch das IT-Unternehmen vom siebten auf den dritten Platz vorrückte. Rosneft (906,2 Mrd. Rubel bzw. 9 Mrd. Euro, -28%) belegte den vierten Platz, während die Supermarktkette Pjaterotschka (835,2 Mrd. Rubel bzw. 8,4 Mrd. Euro, +6,5 %) den fünften Platz erreichte.
Die T-Bank (+32% auf 652 Mrd. Rubel oder 6,5 Mrd. Euro, Platz 7) und der Online-Marktplatz Ozon (+48% auf 531 Mrd. Rubel oder 5,3 Mrd. Euro, Platz 10) verzeichneten deutliche Zuwächse. Lukoil musste die größten Verluste hinnehmen: Der Markenwert sank um 59% auf 444 Mrd. Rubel bzw. 4,5 Mrd. Euro, wodurch das Unternehmen vom vierten auf den 13. Platz abrutschte. Das Wachstum des Online-Marktplatzes Wildberries verlangsamte sich deutlich. Während der Markenwert 2024 exponentiell um 147% gestiegen war, nahm er 2025 nur noch um 6,1% zu. / RBC, Frank Media (beide RU)