Spareinlagen verlieren Schwung

Private Geldeinlagen bei russischen Banken wachsen immer langsamer. Von Januar bis Juni 2026 stieg ihr Volumen nur um 1,9%, verglichen mit 6,4% im ersten Halbjahr 2025 und mit 10,6% im ersten Halbjahr 2024. Das geht aus Daten der Einlagensicherung ASW hervor. Die Bankeinlagen von Unternehmen legten zuletzt um 3,3% zu, während sich die Einlagen von Einzelunternehmern um 6,5% verringerten.

Der Statistik zufolge haben russische Privatpersonen derzeit insgesamt 66,4 Bio. Rubel (694,7 Mrd. Euro) bei Banken geparkt. Die Einlagen von Unternehmen summieren sich auf 10,4 Bio. Rubel (108,8 Mrd. Euro), während Einzelunternehmer zusammen auf 2,6 Bio. Rubel (27,2 Mrd. Euro) kommen.

Fast ein Drittel (30,3%) des gesamten Bankguthabens privater Haushalte machen Einlagen von über 10 Mio. Rubel (104.600 Euro) aus. Die zweitgrößte Gruppe stellen Einlagen von unter 1 Mio. Rubel (10.460 Euro) mit einem Anteil von 21,8%. Weitere 19,9% entfallen auf Beträge zwischen 3 und 10 Mio. Rubel (zwischen 31.390 und 104.600 Euro). Es folgen Beträge zwischen 1,4 Mio. und 3 Mio. Rubel (zwischen 14.650 und 31.390 Euro) mit 18,7% und Beträge zwischen 1 Mio. und 1,4 Mio. Rubel (zwischen 10.460 und 14.650 Euro) mit 9,2%. / Frank Media (RU)

14.08.2026

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