Schweiz gegen Asset-Beschlagnahme

Die Schweiz sieht keine Rechtsgrundlage für die Beschlagnahme eingefrorener russischer Vermögenswerte, weder privater Art noch solcher, die der russischen Zentralbank gehören. Dies erklärte Fabian Meienfisch, Pressesprecher des Schweizer Wirtschaftssekretariats (SECO), gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Laut SECO stieg der Wert der eingefrorenen russischen Vermögenswerte zum 1. Juli auf 8,5 Mrd. Schweizer Franken (10,6 Mrd. US-Dollar), ein Anstieg um 1,1 Mrd. Franken gegenüber dem Vorjahr. Den Wertanstieg erklärt das SECO mit steigenden Goldpreisen, der Entdeckung neuer Vermögenswerte und den Wertschwankungen bereits eingefrorener Vermögenswerte.

Neben Finanzanlagen fror die Schweiz 14 Immobilien, Fahrzeuge, Kunstwerke und weitere Gegenstände ein, die sanktionierten Personen und Unternehmen gehören. Im Dezember 2022 kündigten die Schweizer Behörden die Einfrierung russischer Vermögenswerte im Wert von rund 7,5 Mrd. Schweizer Franken (damals 8,5 Mrd. US-Dollar) an, nachdem sich die Schweiz den EU-Sanktionen gegen Russland angeschlossen hatte. / RIA Nowosti, Kommersant (beide RU)

26.08.2026

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