Zum ersten Mal seit 2022 sind die Umsätze der Unternehmen in Russland in einem Quartal gesunken. Das teilte der Finanzdirektor der Sberbank, Taras Skworzow, mit Verweis auf die hauseigene Datenplattform SberIndex mit. Von Januar bis März seien die Umsätze nominell um 2,2% geschrumpft. „Inflationsbereinigt sehen die Zahlen noch schlechter aus“, so Skworzow. Angesichts der volkswirtschaftlichen Lage hat die Sberbank ihre Wachstumsprognose für die russische Wirtschaft im laufenden Jahr von 1–1,5% auf 0,5–1% gesenkt. Zugleich verschlechterte sich die Inflationsprognose bis Jahresende von 5–6% auf 6–6,5%. Beim Leitzins erwarten die Analysten der größten russischen Bank eine moderate Senkung von aktuell 14% auf 12–13% bis Ende 2026. / RBC (RU)