Personalmangel lässt nach

Der Anteil der Unternehmen, für die Personalmangel weiterhin ein dringendes Problem darstellt, sank im Jahr 2026 auf 81% – im Vorjahr lag der Wert bei 95%. Dies geht aus einer Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens B1 (ehemals Ernst & Young) hervor, die auf einer Umfrage unter russischen Unternehmen basiert. Gleichzeitig ging der Anteil von Unternehmen mit regelmäßigen Personalengpässen von 61% auf 35% deutlich zurück.  

B1 kommt zu dem Schluss, dass Unternehmen gelernt haben, ihre Effizienz nicht durch Neueinstellungen, sondern durch Schulungen und die Weiterentwicklung der Kompetenzen bestehender Mitarbeiter, Outsourcing und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zu steigern. Konkret nutzen 58% der Unternehmen zusätzliche Mitarbeiterschulungen zur Effizienzsteigerung, die Hälfte der Studienteilnehmer lagert bestimmte Funktionen aus. Der Anteil der Unternehmen, die Effizienzprobleme durch Neueinstellungen lösen wollen, sank im Laufe des Jahres von 33% auf 23%. / Forbes (RU)

06.05.2026

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