Geplante neue Steuern und Abgaben sollen dem russischen Staat von 2027 bis 2029 zusätzlich mehr als 3,2 Bio. Rubel (34,3 Mrd. Euro) einbringen. Das berechnete die Tageszeitung Izvestia anhand der Erläuterungen der Regierung zum Haushaltsentwurf. Den größten Posten bildet mit rund 1,4 Bio. Rubel (15 Mrd. Euro) die Ausweitung der progressiven Einkommensteuer auf Kapital- und passive Einkünfte. Es folgen die einmalige Übergewinnabgabe für Bergbau- und Metallkonzerne mit 600 Mrd. Rubel (6,4 Mrd. Euro) und die Anhebung der Dividendensteuer für Aktionäre aus „unfreundlichen“ Staaten von 15% auf 35% mit 390 Mrd. Rubel (4,2 Mrd. Euro). Die Besteuerung von Gewinnen bestimmter Investmentfonds steuert in den drei Jahren 300 Mrd. Rubel (3,2 Mrd. Euro) bei, die Mehrwertsteuer auf Onlinebestellungen aus dem Ausland über 226 Mrd. Rubel (2,4 Mrd. Euro). Höhere Verbrauchsteuern sollen 142 Mrd. Rubel (1,5 Mrd. Euro) bringen, höhere Zölle auf Alkohol aus „unfreundlichen“ Staaten 30 Mrd. (320 Mio. Euro). Auf das kommende Jahr entfallen davon 1,4 Bio. Rubel (15 Mrd. Euro), geht aus den Erläuterungen hervor. / Izvestia (RU)