Mehr ausländische Doktoranden in Russland

Die Zahl der ausländischen Doktoranden in Russland hat sich von 2014 bis 2024 mehr als verdoppelt, ergab eine Studie der Moskauer Wirtschaftsuniversität Higher School of Economics. Im Jahr 2014, für das die ältesten vergleichbaren Daten vorliegen, gab es an russischen Universitäten 5500 ausländische Doktoranden, 2024 waren es 12.400.

Die meisten kamen zuletzt aus China (4700 Personen), Kasachstan (938), Syrien (724), Usbekistan (435) und dem Irak (388). Für die chinesischen Doktoranden ist Russland wegen der geringeren Kosten reizvoll, erklärt die stellvertretende Leiterin des China- und Asieninstituts der Russischen Akademie der Wissenschaften, Jana Leksjutina. In Russland sei es auch einfacher als in China, einen Betreuer für die Doktorarbeit zu finden. Zudem seien die Anforderungen an die Promotion weniger streng und es sei einfacher, wissenschaftliche Artikel in Fachzeitschriften zu veröffentlichen.

Zum Vergleich: Laut dem Statistischen Bundesamt war im Jahr 2024 jeder vierte der insgesamt 212.400 Doktoranden ein Ausländer, also etwa 52.800 Personen. / Vedomosti (RU), Stat. Bundesamt

01.03.2026

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