Die Öl- und Gaseinnahmen des russischen Staatshaushalts beliefen sich im vergangenen Monat auf 855,6 Mrd. Rubel (9,7 Mrd. Euro), teilte das Finanzministerium mit. Da die Einnahmen auf dem Ölpreis des jeweiligen Vormonats basieren, haben sich im April erstmals die Iran-Krise und der gestiegene Ölpreis im Haushalt niedergeschlagen. Im April lag er bei 77 Dollar pro Barrel Urals, nach 44 Dollar pro Barrel im Februar. Gegenüber März stiegen die Einnahmen um 238,6 Mrd. Rubel (2,7 Mrd. Euro) bzw. um 39%. Vor einem Jahr, im April 2025, waren die Öleinnahmen allerdings um 21% höher als im vergangenen Monat. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres beliefen sich die Öleinnahmen auf insgesamt 8,9 Bio. Rubel (101,5 Mrd. Euro) und lagen damit um 38% unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Im Mai dürften die Einnahmen weiter steigen, da der Ölpreis bei durchschnittlich 94,9 Dollar pro Barrel Urals lag, wie das Finanzministerium am Montag mitteilte. Dem Haushaltsplan liegt ein Ölpreis von 59 Dollar pro Barrel zugrunde. / Kommersant (RU)