Bei Kamaz laufen die Fließbänder wieder: Nach zwei Wochen bezahlten Betriebsferien hat Russlands größter Lkw-Hersteller am Montag die Produktion wieder aufgenommen. Ursprünglich wollte Kamaz die Produktion für drei Wochen ruhen lassen. Die Pause wurde aufgrund der hohen Nachfrage, insbesondere nach dem neuen Sattelschlepper K5, gekürzt, wie Konzernchef Sergej Kogogin erklärte. Aus demselben Grund werde Kamaz nicht wie zuvor angekündigt ab August eine Vier-Tage-Woche einführen. „Die Aufträge reichen inzwischen aus, um weiter fünf Tage pro Woche zu arbeiten“, gab das Unternehmen diese Woche bekannt. Mittlerweile werden in den Kamaz-Werken nach eigenen Angaben täglich im Schnitt 160 Lkw produziert. Im vergangenen Jahr hatte Kamaz zum ersten Mal seit 2019 wieder rote Zahlen geschrieben. Der Nettoverlust betrug 43 Mrd. Rubel (damals 487 Mio. Euro), nach einem Gewinn von 731 Mio. Rubel (8,3 Mio. Euro) im Vorjahr. / Kamaz 1, 2, 3, Vedomosti (alle RU)