Kahlschlag bei Computer-Importen

Ab dem 27. Mai darf Computerhardware großer ausländischer Hersteller wie HP, IBM, Intel und Samsung nicht mehr über den Parallelimport nach Russland eingeführt werden. Eine entsprechende Anordnung hat das Ministerium bereits im Herbst 2025 erlassen. Ein halbes Jahr später steht nun ihr Inkrafttreten bevor. Betroffen sind Computer, Notebooks, Server, Datenspeicher und andere Computertechnik führender Hersteller aus den sogenannten unfreundlichen Ländern.

Die Entscheidung werde „keinen Einfluss“ auf das Angebot entsprechender Technik in Russland haben, versicherte das Ministerium gestern gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax. Zwei Stunden zuvor hatte das Medienhaus Kommersant von einer „Einschränkung des Sortiments“ durch die Entscheidung gesprochen. Laut dem Ministerium gebe es jedoch ausreichend Alternativen von russischen Herstellern. Zudem betont es, dass das Verbot der Parallelimporte zu einer größeren Nachfrage nach russischer Elektronik führen werde und damit der heimischen Elektronikindustrie zugutekomme.

Insgesamt wurden 30 Positionen aus dem Parallelimport‑Verzeichnis gestrichen, darunter auch Elektrorasierer von Braun und Zahnhygieneartikel von Oral-B. / InterfaxKommersant (beide RU)

05.05.2026

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