Das Geschäftsklima in Russland hat sich im April leicht aufgehellt, ergab die regelmäßige Unternehmensbefragung der russischen Zentralbank. Der von ihr ermittelte Geschäftsklimaindex verbesserte sich von minus 0,1 Punkten im März auf 2,2 Punkte. Diese positive Entwicklung werde allerdings „durch einen grundlegenden Rückgang der Investitionsausgaben zunichtegemacht“, konstatiert die Tageszeitung Izvestia. Laut dem Zentralbank-Bericht ist die Investitionstätigkeit der russischen Unternehmen im 1. Quartal zum ersten Mal seit dem ersten Halbjahr 2022 rückläufig. Mit minus 4,8 Punkten lag der entsprechende Indexwert sogar auf dem tiefsten Stand seit dem Beginn der Pandemie im Jahr 2020. Die Investitionserwartungen für das nächste Quartal sanken um 0,7 Punkte auf 1,1 Punkte. Das ist der bisher niedrigste ermittelte positive Wert bei den Investitionserwartungen. Zweimal war der Wert bisher negativ, in den jeweils ersten Quartalen 2020 und 2022. Die Zentralbank weist in ihrer Publikation diesen Indikator erst seit Ende 2019 aus. / Izvestia, Russ. Zentralbank (beide RU)