Hypotheken-Verschärfung verschoben

Das russische Finanzministerium hat die Verschärfung der Vergaberegeln für Familienhypotheken auf den 1. Oktober 2026 verschoben. Ursprünglich sollten die neuen Kriterien für ermäßigte Wohnungskredite bereits zum 1. Juli in Kraft treten. Als Grund führte das Ministerium an, dass die zuständigen Ressorts „weiterhin Vorschläge zur Verbesserung des Programms ausarbeiten“. Zu den bisher geplanten Maßnahmen zählte die Abstufung der Kredit-Subventionen nach der Zahl der Kinder. Für Eltern in Moskau und St. Petersburg mit nur einem Kind würde das eine Verdopplung der ermäßigten Hypothekenzinsen auf 12% bedeuten, in den anderen Regionen würde der Satz auf 10% steigen. Der bisherige Hypothekenzins von 6% bliebe nur bei einer Anzahlung ab 50% und mindestens drei Kindern in den Regionen bzw. vier Kindern in Moskau und St. Petersburg bestehen.

Die Nachricht sorgte an der Moskauer Börse für einen Kurssprung bei den Wohnbaukonzernen. Die Aktien der beiden größten Branchenvertreter, Samolet und PIK, legten bis zum Abend um knapp 12% und 7% zu. / Kommersant 1, 2 (RU)

30.06.2026

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