Die Ölproduktion der Golfstaaten ist im April weiter zurückgegangen, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem Marktbericht. Saudi-Arabien, Irak, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) produzierten zusammen 11,34 Mio. Barrel pro Tag, 0,78 Mio. Barrel weniger als im März. Die Förderquote im Rahmen des Ölkartells Opec, dem die vier Nachbarn des Iran angehören, belief sich auf zusammen 20,36 Mio. Barrel, ihre gemeinsame Förderkapazität schätzt die IEA auf 24,14 Mio. Barrel pro Tag.
Auch der Iran förderte mit 3,51 Mio. Barrel etwas weniger als im März (3,63 Mio. Barrel). Seine Förderkapazität liegt bei 3,8 Mio. Barrel.
Die russische Ölproduktion fiel gegenüber März um 0,13 Mio. auf 8,83 Mio. Barrel pro Tag. Auch Russland verfehlt damit seine Quote im Rahmen des erweiterten Kartells Opec+, die bei 9,64 Mio. Barrel pro Tag liegt. Die Gesamtförderung der Opec+ lag im April bei 34,13 Mio. Barrel, nach 34,96 Mio. im März. / IEA (EN)