Die russische Regierung hat das vorübergehende Exportverbot für Diesel, Schiffstreibstoff und Gasöl bis zum 30. September verlängert. Dies teilte der Pressedienst des Ministerkabinetts mit. „Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Stabilität des heimischen Kraftstoffmarktes zu gewährleisten“, hieß es in der Erklärung. Das Kabinett wies darauf hin, dass das allgemeine Exportverbot für Kraftstoffe in Russland weiterhin bis zum 31. Januar 2027 gilt. Für Hersteller von Diesel, Schiffstreibstoff und Gasöl galt die Beschränkung jedoch bis zum 31. August. Seit Ende Mai kam es in mehreren russischen Regionen zu Versorgungsengpässen bei Kraftstoffen. Vollständige oder teilweise Beschränkungen betrafen mehr als 80 Regionen, die jedoch in einigen Fällen im Juli gelockert wurden. Im Juni wies Vizepremier Alexander Nowak die zuständigen Behörden an, Maßnahmen zur Stabilisierung des heimischen Kraftstoffmarktes auszuarbeiten. Russland hat zudem wieder damit begonnen, Kraftstoff zu importieren. / Russische Regierung, RBC (beide RU)