Bemühungen um weiteren Gastransit
Europäische Politiker und Energieunternehmen wollen die Ukraine einem Bericht zufolge dazu bringen, den Gastransit nach Europa auch nach dem Auslaufen des Vertrages mit Russland fortzusetzen. Dass entsprechende Verhandlungen geführt werden, bestätigten mit der Angelegenheit vertraute Personen gegenüber dem US-Nachrichtenportal Bloomberg. Der Transitvertrag zwischen dem russischen Staatskonzern Gazprom und dem ukrainischen Gasversorger Naftogaz läuft Ende 2024 aus. Kiew will ihn nicht verlängern. Eine der diskutierten Optionen besteht laut Insidern darin, künftig Erdgas aus dem Kaukasusstaat Aserbaidschan in russische Pipelines einzuspeisen und nach Europa durchleiten zu lassen. Das würde Europa „die Peinlichkeit ersparen“, russisches Gas zu kaufen, da es versuche, Moskaus Energieeinnahmen zu schmälern. Die Verhandlungen über eine Fortsetzung des Gastransits, an denen auch der deutsche Energieriese Uniper beteiligt sein soll, stecken dem Bericht zufolge noch in der Anfangsphase und könnten Ende des Jahres intensiviert werden. / [Bloomberg](https://www.bloomberg.com/news/articles/2024-06-10/europe-in-talks-to-keep-russia-ukraine-gas-pipeline-flowing?sref=cus85deZ) (EN), [Kommersant](https://www.forbes.ru/biznes/514452-bloomberg-uznal-ob-obsuzdenii-v-evrope-prodolzenia-tranzita-gaza-cerez-ukrainu?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (RU)
13.06.2024
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