Der Absatz von neuen Straßenbaumaschinen in Russland ist im ersten Halbjahr um 30,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 14,8 Mrd. Rubel (154,8 Mio. Euro) eingebrochen, berichtet der Branchenverband Rosspezmasch. Seine Mitglieder sind für 80% der russischen Produktion von Straßenbautechnik verantwortlich.
Dmitrij Babanski vom Beratungsunternehmen SBS Consulting macht vor allem die hohen Zinsen für die Entwicklung verantwortlich. Da die Finanzierung und das Leasing derzeit teuer seien, müssten viele Bauunternehmen ihre Investitionen in die Erneuerung des Fuhrparks auf bessere Zeiten verschieben, erklärt der Experte. Ein weiterer Nachfragedämpfer sei die Flaute im Wohnungs- und Straßenbau. Außerdem sehen sich die heimischen Hersteller Babanski zufolge durch die chinesische Konkurrenz bedrängt. / Kommersant (RU)
Baumaschinen-Markt bricht ein
15.08.2026
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