Ausstieg aus russischem Gas

In Österreich hat Energieministerin Leonore Gewessler einen Gesetzentwurf vorgelegt, der einen Verzicht auf russisches Gas in den nächsten Jahren vorsieht. Demnach soll der Russland-Anteil an den heimischen Gasimporten von zuletzt rund 90% auf 0% im Oktober 2028 sinken. Das berichtet etwa die Kleine Zeitung. „Neben dem grünen Licht des Koalitionspartners ÖVP braucht die Energieministerin für ihr Gesetzespaket auch eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Nationalrat, weil Energie-Thematiken in Österreich eine Ländermaterie sind.“ Die österreichische Regierung strebt einen Ausstieg aus russischem Gas bis 2027 an. Im Februar sprach sich Gewessler für das Aus für Gas-Lieferverträge zwischen dem österreichischen Energieversorger OMV und dem russischen Lieferanten Gazprom aus. Die Verträge laufen noch bis 2040. Die OMV erklärte dazu: „Sofern der Gesetzgeber einen Ausstieg aus russischem Gas vornehmen möchte, müssten zuerst die gesetzlichen Grundlagen dafür geschaffen werden.“ Wie die Kleine Zeitung schreibt, stammten im vergangenen Dezember 98% der Gasimporte Österreichs aus Russland, im Januar 2024 waren es 97% und im Februar 87%. / [Kleine Zeitung](https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/18364056/gewessler-hat-das-gesetzespaket-fertig-so-will-sie-das-russische-gas)

16.04.2024

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