Aufenthaltstitel und Staatsbürgerschaft werden teurer

Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Gesetz zur Erhöhung der Gebühren im Migrationsbereich unterzeichnet. Das Gesetz tritt im kommenden Monat in Kraft. Die Gebühr für den Erwerb der russischen Staatsbürgerschaft steigt um das Zwölffache, von 4.200 (ca. 50 Euro) auf 50.000 Rubel (ca. 600 Euro). Eine befristete Aufenthaltserlaubnis kostet künftig statt 1.920 (ca. 25 Euro) 15.000 Rubel (ca. 180 Euro). Ausländer müssen künftig das Fünffache für eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis (внж) zahlen, statt 6.000 (ca. 70 Euro) nun 30.000 Rubel (ca. 350 Euro). Die Gebühr für die Ausstellung oder Verlängerung eines Visums für ausländische Staatsbürger wurde von 1.200 (ca. 15 Euro) auf 2.000 Rubel (ca. 25 Euro) erhöht. Auch die Gebühr für die Ausstellung von Arbeitserlaubnissen steigt auf 15.000 Rubel (ca. 180 Euro) pro ausländischem Arbeitnehmer. Ehemalige Sowjetbürger, die am staatlichen Programm zur Rückführung von Landsleuten teilnehmen, sind von der Gebühr befreit, ebenso wie Personen, die per Präsidialerlass als für Russland von besonderem Interesse gelten. Auch Ausländer, die einen Vertrag mit der russischen Armee unterzeichnet haben, sind von den Gebühren befreit. / Kommersant (RU)

29.06.2026

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