Arbeitskräftemangel könnte sich verschärfen

Der Arbeitskräftemangel in Russland könnte sich bis zum Jahr 2030 mehr als verdoppeln – von rund 1 Mio. auf 2,61 Mio. Dies prognostiziert das Beratungsunternehmen ECOPSY, dessen Studie der Wirtschaftszeitung Forbes vorliegt. Während im Jahr 2024 noch 95,9% des wirtschaftlichen Arbeitskräftebedarfs gedeckt wurden, könnte dieser Wert bis 2030 auf 89,5% sinken. Als Hauptursache führen die Analysten demografische Faktoren an. So macht sich derzeit der Geburtenrückgang der 1990er Jahre auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar.

Den Analysten zufolge steigt die Nachfrage nach Arbeitskräften vergleichsweise langsam: Bis zum Ende des Jahrzehnts wird die Wirtschaft etwa 450.000 Arbeitskräfte mehr benötigen als im Jahr 2024. Das Angebot hingegen verändert sich weitaus stärker: Im selben Zeitraum wird die Zahl der verfügbaren Arbeitskräfte um 1,16 Mio. Personen zurückgehen. / Forbes (RU)

07.10.2026

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