Leerstand nach Diplomaten-Exodus

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In den vergangenen zehn Jahren wurden in St. Petersburg 16 Generalkonsulate geschlossen, 13 davon seit 2022. Betroffen waren die Vertretungen der USA und von 15 europäischen Ländern. Zuletzt beendete das deutsche Generalkonsulat nach mehr als 50 Jahren seine Arbeit. Eine Reihe von Ländern bleiben in der zweitgrößten russischen Stadt diplomatisch vertreten, darunter Frankreich, Italien und Spanien. Dazu kommen die Schweiz, Norwegen sowie aus Asien Japan und Südkorea.

Die Immobilien der geschlossenen Konsulate stehen fast ausnahmslos leer, obwohl sie oft in bester Lage gelegen sind, schreibt die St. Petersburger Wirtschaftszeitung Delowoj Peterburg. Der Marktwert dieser Gebäude, die in der Regel der Stadt St. Petersburg gehören, dürfte bei rund 5 Mrd. Rubel (53 Mio. Euro) liegen, schätzt das Blatt. Die Stadtregierung zögere jedoch mit der Weitervermietung, um schnell auf eine „Normalisierung der Beziehungen“ reagieren zu können, vermutet das Blatt. / Delowoj Peterburg (RU)

01.10.2026

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