Bürojobs im KI-Visier

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Jeder zehnte Arbeitsplatz in Russland ist durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) akut gefährdet und für jede dritte Stelle besteht dadurch eine erhebliche Gefahr. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Moskauer Wirtschaftsuniversität Higher School of Economics (HSE). In Russland beträgt das durchschnittliche KI-Automatisierungsrisiko 0,3 Punkte. Damit ist es niedriger als in den entwickelten Industrieländern, aber höher als in den meisten Entwicklungsländern.

Besonders gefährdet sind Bürojobs: Hier beträgt das Risiko einer Automatisierung 0,53 Punkte. Das bedeutet, dass etwa jeder zweite Büroangestellte die Gefahr läuft, dass sein Job durch KI überflüssig wird oder sich radikal verändert. Berufe, die mit körperlicher Arbeit verbunden sind, sind mit einem Risikowert von nur 0,2 Punkten deutlich weniger bedroht. Völlig automatisiert werden können aber höchstens 1% aller Jobs, weil die meisten Berufe Aufgaben beinhalten, die weiterhin menschliche Fähigkeiten erfordern, gibt HSE-Forscher Rostislaw Kapeljuschnikow zu bedenken. Für Russland erwartet er deshalb keine massiven Arbeitsplatzverluste: KI werde weniger ganze Berufe verschwinden lassen, als vielmehr sie verändern. / HSE-Studie, Vedomosti (beide RU)

27.08.2026

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